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Die Bewässerungsanlage von Rain Bird

Ein Technischer Meilenstein bei Bewässerungsanlagen stellt die Firma Rain Bird aus den USA dar. Mit zunehmender Popularität beweist dieses System jetzt auch in Deutschland ihr können. Der Einbau einer solchen Anlage ist so simpel wie möglich gehalten. Steht der Einbau einer Anlage bevor, so macht sich der Bewässerungsprofi erst einmal ein Bild von dem Grundstück. Die Abmessungen des Grundstücks sind die wichtigsten Anhaltspunkte für eine konkrete Planung. Auf die Beratung vor Ort folgt die Zeichnung, um die Leitungsstränge genau zu dimensionieren. Je nach Grundstücksgröße und Anforderungen sind vier bis sechs Kreisleitungen notwendig. Eine Bewässerungsanlage zu planen ist bei bestehenden Gärten ebenso möglich, wie bei frisch angelegten Flächen. Bei der Technik mit Regnern und Sprühern, die in die Erde eingegraben werden, wird mit einer Spezialfräse ein 15cm breiter und bis zu 50cm tiefer Graben gezogen. Darin verlaufen die 32mm PE-Rohre, die mit den entsprechenden Abzweigen versehen werden. Noch einfacher ist die Verlegung mit Tropfschläuchen und kleinen Sprühern, wie sie für Büsche und Hecken verwendet werden.

Bei diesem System werden die Leitungen unterirdisch bis zu den entsprechenden Pflanzen geführt, dann geht es an der Oberfläche weiter. Die braunen Schläuche sind kaum zu sehen und überwachsen nach einer gewissen Zeit. Herzstück der Anlage ist eine Ventilbox und die Steuereinheit. Die grüne Box wird in die Erde eingebaut und beispielsweise mit einer Steinabdeckung oder einer dekorativen Platte versehen. Sie sollte allerdings immer gut zugänglich sein, um zweimal jährlich eine Wartung durchzuführen. Hier werden die Schaltkreise koordiniert. Magnetventile steuern den Zufluss. Die Zuleitung kommt entweder, wie sehr oft in der Rheinebene, wo schon nach drei Metern Tiefe Wasser ansteht, aus einer Grundwasserquelle oder aber aus der Zisterne oder vom normalen Brauchwasserzulauf. Die Steuereinheit dagegen ist meist im Keller oder der Garage untergebracht. Damit können die Schaltkreise auch individuell manuell gesteuert werden. Der Installateur programmiert die Beregnung so, dass der Hausbesitzer einen optimalen Nutzen und so wenig wie möglich Arbeit hat. Bewässert wird gewöhnlich morgens. Hintereinander werden dann die Schaltkreise angesteuert und beregnen das jeweilige Areal automatisch für die eingestellte Zeit. Unterschiede gibt es bei den Beregnungsarten, Mikrosprüher und Tropfschläuche werden für die gezielte Beregnung einer kleinen Fläche eingesetzt. Für Rasenflächen sind die 5000er Regner optimal. Die Wurfweite kann von einem halben Meter bis zu 30m eingestellt werden.

Von Georg am 29.04.10 10:58 | | Kommentare (0) | TrackBacks (0)

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