Badexperte.de

Wellness

Der Anspruch "Wellness"

Wellness kommt aus dem Englischen und bedeutet so
viel wie Wohlbefinden und besitzt einen recht
umfassenden Bedeutungs-Horizont:
Gesund, aber auch "gut dran" und "gut drauf".

Wellness als Ziel kann man auch von einer Badarchitektur
verlangen. In diesem Sinne wird das Bad dann zu einem Bereich,
in dem man nicht nur die tradierte Körperpflege betreibt
(Hygiene und Kosmetik), sondern die eigene Persönlichkeit
pflegt und zu sich selbst findet, Intimität erlebt, spielerisch
neue Energie gewinnt.

Um Wellness als Badfunktion zu verfolgen, sind nicht unbedingt größere Bäder erforderlich. Was nötig wird ist meist ein veränderter Grundriss bzw. eine neue Anordnung der Sanitärobjekte. Da es ja hauptsächlich um Erholung, Entspannung und Stimulierung der Sinne geht, sind Wellness-Bäder immer wannenorientiert, die anderen Badprodukte treten zurück.

In einer meditativen Stimmung ist der Körper besonders empfänglich für jede Art von Sinnesreizen. Besonders die visuellen Reize durch Farben, Formen, Materialien, Licht und Schatten wirken überproportional. Wichtig ist auch, die Wanne möglichst nicht einzubauen. Auf jeden Fall muss die Möglichkeit gegeben sein, die Arme frei zu bewegen. Auch der Blick ist extrem wichtig: frei sollte er sein und nicht auf andere Sanitärprodukte fallen, die Divergenten (z. B. Ausscheidungsfunktionen dienen.

Hier finden Sie Grundrissbeispiele, die alle auf einer Raumsituation von 5,7 qm basieren.
Ein Fest für die Sinne

Wellness-Bäder versuchen, über die Haptik (unser Tastsinn) neue Eindrücke zu vermitteln. Das beginnt mit Textilien und hört bei angenehmen Naturmaterialien wie Holz, Kork und Terracotta auf. Auch die Weichheit der Formen ist ein zentrales Merkmal der Wellness-Bäder.

Im ästhetischen Fokus der Wellness-Bäder stehen jedoch die Farben. Die Farbe wirkt über die Optik auf alle anderen Sinne ein - man nennt das die synästhetische Wirkung von Farben. So kann man mit Farben Gerüche, Geschmack, Geräusche kommunizieren. Durch die richtige Farbwahl "schmeckt" man quasi das Meer, "riecht" die Provence oder ähnliches.

Um das Wellness-Bad zu optimieren, muss die auch Dekoration sorgfältig abgestimmt sein.

Wenn Wellness ein Fest für die Sinne sein soll, müssen die Grundfarben richtig gewählt sein. Zwischen einem warmen Gelb (mediterran) und einem ebenfalls warmen blau (azur) ist alles möglich. Bei den Metallfarben ist Vorsicht geboten: alle warmen Metallfarben sind erlaubt, auch Silber, Platin und Nickel. Die modernen, weltraumerprobten Nuancen wie Edelstahl und Chrom passen nur zu Fitness-Bädern. Zur Farbe gehört auch die Beleuchtung. Bitte nur warme Lichtquellen - am besten Kerzen.

Vergessen Sie bei der Planung auch nicht die Wirkung der Düfte, des Gehörs und des Geschmacks. Erlaubt ist die Champagner-Bar genauso wie die richtig integrierten Boxen für die entsprechende Musik. So kann es im Einzelfall durchaus richtig sein, einen TV-Anschluss, ein Telefon oder auch den Internet-Zugang gleich mit einzuplanen, denn Wellness, also Wohlempfinden, bedeutet für jeden ein bisschen etwas anderes.

Von Alf Pfeffer am 12.09.07 16:10 | | Kommentare (0) | TrackBacks (0)

Kommentare und verweisende Webseiten

Folgende Einträge anderer Blogs beziehen sich auf den Eintrag: Wellness
mit der TrackBack-URL: http://www.baederexperte.de/m4/mt-tb.cgi/10

Wir freuen uns über Ihre Meinung!

© 2000-2007 Badexperte.de GmbH, 39167 Irxleben, Gewerbestraße 6
Kontakt & Tel: 039204 - 878-0, Impressum & Sitemap